Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

Absagen sind zweifelsohne frustrierend, aber leider in den wenigsten Fällen zu umgehen. Dass die Bewerbung nicht erfolgreich ist, muss nicht zwangsläufig mit Fehlern des Bewerbers zusammenhängen, genauso können subjektive und spontane Entscheidungen der Personalabteilung eine Absage begründen. Dennoch gilt es, bei Absagen nicht aufzugeben, sondern die Absagen vielmehr für den weiteren Bewerbungsprozess zu nutzen.

1. Nehmen Sie die Absage nicht persönlich! Eine Absage bedeutet nicht, dass die Personalabteilung Ihre Person für grundsätzlich ungeeignet hält. Die Entscheidung fällt, ohne Sie persönlich zu kennen und beruht nur auf Ihren Daten und Angaben, Ihrem Foto und dem Empfinden der Personalabteilung. Eine Absage ist keine Wertung Ihrer Person!

2. Überprüfen und überarbeiten Sie Ihre Unterlagen. Vielleicht ist Ihnen doch ein Fehler unterlaufen, den Sie nicht bemerkt haben.

3. Berücksichtigen Sie die Arbeitsmarktsituation, die Branche und Ihre regionalen Gegebenheiten. Wohnen Sie in einer Region, die wenig Arbeitsplätze bietet, oder bewerben Sie sich in einer gefragten Branche sind mehr als 500 Bewerbungen auf eine Stelle nicht unüblich. Einer Ihrer Mitbewerber verfügt über die bessere Qualifikation, eine niedrigere Gehaltserwartung – oder hatte einfach nur mehr Glück!

4. Schreiben Sie oder rufen Sie den zuständigen Bearbeiter an und fragen nach den Gründen für die Absage. Vielleicht kann er Ihnen Auskunft geben, woran Ihre Bewerbung gescheitert ist. Nutzen Sie diese Informationen für Ihre weiteren Bewerbungen.

5. Verfallen Sie nicht in Selbstmitleid, sondern werden Sie aktiv. Schreiben Sie einen Nachfassbrief, in dem Sie dem Unternehmen erklären, weshalb gerade diese Stelle für Sie interessant war, zweifeln Sie jedoch die Entscheidung des Unternehmens nicht an. Durch diese aktive Vorgehensweise zeigen Sie soziale Kompetenz und vielleicht werden Sie damit belohnt, dass Sie für eine andere Position empfohlen werden oder man doch auf Sie zurückkommt, wenn sich der Wunschkandidat als Fehlbesetzung herausstellt.

6. Bewerben Sie sich einfach neu! Viele Unternehmen vernichten die Bewerbungsunterlagen, sobald eine Stelle besetzt ist. Mit den gesammelten Zusatzinformationen können Sie Ihre Bewerbung noch besser auf das Unternehmen abstimmen – und mehr als eine erneute Absage kann nicht passieren.

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