Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

Das Deckblatt gehört zu den freiwilligen Bestandteilen in der Bewerbungsmappe und ist in erster Linie ein Element, das die optische Gestaltung beeinflusst. Durch ein ansprechend gestaltetes Deckblatt kann der Bewerber seine Mappe optisch aufwerten und ihr den letzten Schliff geben, so dass sie sich in dem großen Stapel der anderen Bewerbungsmappen hervorhebt. Neben ihrer ansprechenden Optik, die das Interesse des Personalers an den Inhalten der Mappe wecken soll, sollte das Deckblatt jedoch immer auch einen praktischen Nutzen haben. Das bedeutet, das Deckblatt sollte der Bewerbung nicht nur einen passenden Rahmen geben, sondern dem Personaler auch hilfreiche und nützliche Zusatzinformationen vermitteln.

Welche Inhalte der Bewerber in welcher Reihenfolge auf seinem Deckblatt platziert, kann er selbst entscheiden, denn das Deckblatt unterliegt keinen strengen Formvorschriften. Zu den typischen und möglichen Elementen auf einem Deckblatt gehören die folgenden:

  1. Der Titel. Bei der Überschrift ist es sinnvoll, die Betreffzeile des Anschreibens aufzugreifen. Auf diese Weise erkennt der Personaler sofort, auf welche Stelle sich die Bewerbung bezieht und kann sie dementsprechend zuordnen.
  2. Das Bewerbungsfoto. Auf dem Deckblatt kommt das Bewerbungsfoto besser zur Geltung, da hier schlichtweg mehr Platz zur Verfügung steht als auf dem Lebenslauf.
  3. Die Kontaktdaten. Ebenfalls hilfreich für das schnelle Auffinden und die Zuordnung ist, wenn der Bewerber seine Kontaktdaten bestehend aus Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf dem Deckblatt unterbringt.
  4. Ein Inhaltsverzeichnis. Liegen der Bewerbung mehrere Anlagen bei, ist ein Inhaltsverzeichnis sinnvoll. Dadurch erhält die Bewerbungsmappe eine übersichtliche Struktur und der Personaler kann sich einen Überblick verschaffen, welche Unterlagen sich in welcher Reihenfolge in der Mappe befinden.
  5. Weitere Elemente. Der Bewerber sollte das Deckblatt nicht nur als zusammenfassende Titelseite, sondern immer auch als eine Art Visitenkarte verstehen, durch die er den ersten Eindruck maßgeblich beeinflussen kann. Bringt er beispielsweise spezielle Qualifikationen mit, die ihn zu einem besonders geeigneten Kandidaten machen, kann er sein Kurzprofil auf dem Deckblatt darstellen und so das Augenmerk des Personalers gezielt auf seine wichtigsten Verkaufsargumente lenken. Ebenso möglich ist, ein passendes Zitat einzufügen. Handelt es sich bei dem Zitat um ein Sinnspruch der Branche, zeigt der Bewerber damit auf, dass er sich mit den Gepflogenheiten der Branche auseinandergesetzt hat und Fachwissen mitbringt. Gibt das Zitat das Motto des Bewerbers wieder, vermittelt er dem Personaler einen interessanten Einblick in seine Persönlichkeit.


Wichtig für das Deckblatt
ist jedoch, dass es nicht nur ansprechend aussieht und übersichtlich gestaltet ist, sondern auch zu den übrigen Bewerbungsunterlagen passt und sich ein einheitliches Gesamtbild ergibt. Da das Anschreiben und der Lebenslauf in den meisten Fällen mit Office-Anwendungen erstellt werden, bietet es sich also an, auch für das Deckblatt Office-Anwendungen zu nutzen. Auf dem Deckblatt sollte der Bewerber die gleiche Schriftart benutzen wie bei seinen anderen Bewerbungsunterlagen und auch auf ein einheitliches Design mit den gleichen grafischen Elementen und einer vergleichbaren Anordnung achten. Nebenher ergibt sich dabei außerdem der positive Nebeneffekt, dass der Bewerber auf diese Weise seine PC-Kenntnisse und seinen sicheren Umgang mit den typischerweise genannten MS-Office-Anwendungen unter Beweis stellt.

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