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Das Wort Herbarium leitet sich von dem lateinischen Wort herbar für Kraut ab und bezeichnet eine Sammlung von getrockneten Pflanzen oder Pflanzenteilen, die mit den entsprechenden Beschreibungen versehen und in einem Buch oder einer Mappe präsentiert werden. Im privaten Bereich ist ein Herbarium eine schöne Möglichkeit, um eine Art Naturlexikon anzulegen. Im wissenschaftlichen Bereich ermöglicht ein Herbarium, auf Informationen über Pflanzen zurückzugreifen und beispielsweise Vergleiche und Studien über das Vorkommen oder die Verteilung von Pflanzen in verschiedenen Regionen oder zu unterschiedlichen Zeiten anzustellen. Herbarien haben übrigens schon eine sehr lange Tradition und frühe Forscher haben Herbarien angelegt, in denen sie getrocknete Exemplare ihrer Pflanzenfunde gesammelt haben. Die meisten der heutigen Bezeichnungen für Pflanzen gehen auf diese Herbarien zurück.

Das Anlegen eines Herbariums

Herbarium DeckblattDer erste Schritt beim Anlegen eines Herbariums besteht darin, Pflanzen zu sammeln und diese zu bestimmen. Danach folgt die Trocknung der gesammelten Exemplare. Das Trocknen ist sehr wichtig, um zu verhindern, dass die Pflanzen anfangen zu schimmeln oder zu faulen. Für das Trocknen gibt es spezielle Pflanzenpressen, ebenso möglich ist aber auch, die Pflanzen zwischen saugfähiges Papier wie Zeitungs- oder Küchenpapier zu legen und mit Gewichten zu beschweren oder in dicken Büchern zu trocknen. Wie lange eine Pflanze gepresst und getrocknet werden muss, hängt davon ab, wie groß und wie dick die Pflanze und wie hoch ihr Wassergehalt ist. Die vollständig trocknen Pflanzen werden anschließend meist auf schlichtes weißes Papier aufgeklebt und entsprechend beschriftet.

Neben dem Namen, weiteren Beschreibungen und dem Datum, an dem die Pflanze gesammelt wurde, können beispielsweise auch Hinweise darüber vermerkt werden, wofür die Pflanze genutzt werden kann. Um die einzelnen Blätter zu schützen, werden sie meist in Klarsichtfolien gesteckt. Daneben ist jedoch auch möglich, die einzelnen Blätter zu laminieren. Dadurch ist sichergestellt, dass die Pflanzen dauerhaft sicher geschützt sind, zudem sind Laminierfolien abwaschbar und deutlich widerstandsfähiger als Klarsichthüllen. In welcher Reihenfolge die einzelnen Blätter angeordnet werden, bleibt dem Geschmack des Verfassers überlassen. So können die Blätter beispielsweise aufgeteilt nach Pflanzenfamilien, nach Blütenfarben, nach Zeiten oder nach ihrem Vorkommen einsortiert werden.

Das Deckblatt für ein Herbarium

Da ein Herbarium immer auch eine kleine wissenschaftliche Arbeit ist, wird es mit einem Deckblatt ausgestattet, wobei das Deckblatt gleichzeitig die Funktion eines Buchdeckels hat. Bei der Gestaltung des Deckblattes sind der Phantasie und Kreativität eigentlich kaum Grenzen gesetzt. So kann das Deckblatt nur sehr schlicht gestaltet werden, genauso aber auch auf einem edlen, farbigen Papier erstellt und mit grafischen Elementen oder getrockneten Pflanzen verziert sein. Als Inhalte enthält das Deckblatt für ein Herbarium üblicherweise den Namen des Verfassers und das Entstehungsjahr sowie den Titel “Herbarium” und möglicherweise näher beschreibende Untertitel.

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