Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

Das Deckblatt ist ein recht neues Phänomen im Zusammenhang mit der Bewerbung, das die Bewerbungsmappe als erste Seite eröffnet. Diesem modernen Trend folgend finden sich im Internet und in Büchern neben Musterbewerbungen und Beispielen für Anschreiben und Lebensläufe auch unzählige Vorlagen für das Deckblatt einer Bewerbung. Allerdings ist ein Deckblatt, das übrigens wie auch die sogenannte Dritte Seite zu den freiwilligen Zusätzen gehört, nicht immer sinnvoll. Hinzu kommt, dass viele Bewerber unsicher sind, wie ein Deckblatt gestaltet wird und welche Angaben es beinhalten sollte. Hier daher die wichtigsten Fragen und Antworten zum Deckblatt.

Welche Funktion hat das Deckblatt?

Das Deckblatt ist die Titelseite der Bewerbungsmappe. Insofern vermittelt es in kurzer und kompakter Form, um welche Stelle und um welchen Bewerber es in der Bewerbung geht. Für den Empfänger ergibt sich daraus der Vorteil, dass er die Bewerbung unmittelbar zuordnen und sich einen ersten Überblick verschaffen kann, noch bevor er sich mit den Inhalten der Mappe beschäftigt hat. Für den Bewerber hat das Deckblatt den Vorteil, dass er seiner Bewerbung eine besondere Note geben und sich durch ein ansprechend gestaltetes Deckblatt von seinen Mitbewerbern abgrenzen kann. Das Deckblatt ist nämlich nicht nur eine Art Inhaltsangabe der vorliegenden Mappe, sondern für den Bewerber auch eine zusätzliche Präsentationsfläche, die er nutzen kann, um besondere Details seiner Persönlichkeit oder seines Könnens zu betonen.

Deckblatt Vorlagen

PDF: Deckblatt Vorlage der IHK

 

PDF: Deckblatt Muster von Jobware

 

PDF: Deckblatt Vorlage und Bewerbungstipps von Azubi Acedemy

 

PDF: Deckblatt Mustervorlage von Azubiyo

 

Wann ist ein Deckblatt sinnvoll, wann nicht?

Grundsätzlich ist ein Deckblatt immer dann sinnvoll, wenn es die Bewerbungsmappe aufwertet. Dies ist der Fall, wenn das Deckblatt die Bewerbungsmappe optisch abrundet und den Eindruck unterstreicht, dass die Bewerbung auf einem wohldurchdachten und sorgfältig erstellten Gesamtkonzept beruht. Zudem ist ein Deckblatt sinnvoll, wenn der Bewerber dadurch Platz in seinem Lebenslauf gewinnt und diesen übersichtlicher gestalten kann, wenn er Elemente wie das Bewerbungsfoto oder seine personenbezogenen Daten auf dem Deckblatt platziert. Außerdem ist ein Deckblatt hilfreich, wenn der Bewerber auf diese Weise besondere Pluspunkte hervorheben und sich dadurch von seinen Mitbewerbern abgrenzen kann. Bringt er beispielweise besondere Qualifikationen für die angestrebte Stelle mit, kann er diese auf seinem Deckblatt aufführen und so den Blick des Personalers darauf lenken.

Hat das Deckblatt jedoch keinen Mehrwert für die Bewerbung, sollte der Bewerber darauf verzichten. Verwendet der Bewerber beispielsweise eine aufklappbare Bewerbungsmappe, kann sich das Deckblatt nachteilig auswirken, weil es den sehr viel wichtigeren Lebenslauf verdecken würde. Zudem macht ein Deckblatt keinen Sinn, wenn es nur Angaben wiederholt, die bereits an anderer Stelle stehen. Möchte der Bewerber sein Bewerbungsfoto beispielsweise im Lebenslauf belassen, weil dieser sonst zu kurz wirkt, liegen der Bewerbung nur wenige Zeugnisse bei und gibt es auch sonst keine zusätzlichen Informationen, die der Bewerber auf seinem Deckblatt aufführen könnte, würden auf dem Deckblatt nur der Betreff und die Kontaktdaten stehen. Diese Angaben kann der Personaler aber aus dem Anschreiben entnehmen, so dass eine erneute Wiederholung überflüssig ist.

Wie wird ein Deckblatt gestaltet?

Prinzipiell unterliegt das Deckblatt keinen strengen Formvorschriften. Allerdings gelten auch für das Deckblatt die Regeln, die für alle Bewerbungsunterlagen gelten. Das bedeutet, das Deckblatt sollte übersichtlich sein und die Inhalte in lesefreundlicher Art darstellen. Grelle und bunte Farben oder allzu kreative Schriften sind auch für das Deckblatt unangemessen. Wichtig ist außerdem, dass das Deckblatt zu der Position, der Branche und vor allem zu den übrigen Bewerbungsunterlagen passt. Verwendet der Bewerber Vorlagen für seine Bewerbung, sollte er also darauf achten, dass das Gestaltungsmuster von seinem Deckblatt auf die anderen Vorlagen seiner Bewerbung abgestimmt ist. Ratsam ist somit, eine identische Schrift, ein ähnliches Layout und gleiche grafische Elemente für das Deckblatt, den Lebenslauf und das Anschreiben zu verwenden.

Welche Angaben sollten auf dem Deckblatt stehen?

Welche Angaben der Bewerber auf seinem Deckblatt macht, bleibt letztlich ihm selbst überlassen. Insgesamt sollte das Deckblatt immer eine Überschrift haben, die den Bezug zu der angestrebten Stelle und dem Unternehmen herstellt, und die Kontaktmöglichkeiten aufführen. Daneben kann der Bewerber sein Bewerbungsfoto und ein Anlagenverzeichnis oder auch sein Kurzprofil mit Angabe seiner stellenrelevanten Kernkompetenzen oder ein passendes Zitat auf dem Deckblatt platzieren. Eine verbindliche Vorgabe für die Reihenfolge der einzelnen Elemente gibt es dabei nicht.

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