Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

Zunächst macht es keinen großen Unterschied, ob sich der Bewerber um einen Arbeitsplatz oder um eine Ausbildungsstelle bewirbt, denn die grundlegenden Anforderungen an die Bewerbungsmappe bleiben gleich. Der wesentliche Unterschied liegt lediglich darin, dass angehende Azubis meist keine oder nur sehr wenig praktische Berufserfahrung mitbringen, so dass bei ihnen die Schwerpunkte nicht auf den bisherigen beruflichen Stationen, sondern auf der schulischen Bildung sowie den persönlichen Interessen und Eigenschaften liegen.

Welche Inhalte hat die Bewerbungsmappe für eine Ausbildung?

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören immer ein Anschreiben, der Lebenslauf und Zeugniskopien. Das Anschreiben kümmert sich auf etwa einer DIN A4-Seite um die Motivation des Bewerbers, beschreibt also, weshalb sich der Bewerber gerade bei diesem Unternehmen um einen Ausbildungsplatz bewirbt und was ihn zu einem geeigneten Azubi macht. Der Lebenslauf fasst den bisherigen Werdegang zusammen, beschreibt also anhand von Daten und Fakten, wer der Bewerber ist und was der Bewerber kann. In aller Regel wird der Lebenslauf tabellarisch verfasst und bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bieten sich die Rubriken Angaben zur Person, schulischer Bildungsweg, Praktika und andere praktische Berufserfahrungen wie beispielsweise Nebenjobs oder Ehrenämter sowie persönliche Interessen und Hobbys an. In die Bewerbungsmappe werden dann der Lebenslauf sowie die letzten Schulzeugnisse und eventuell andere ausbildungsrelevante Nachweise eingeordnet. Das Anschreiben liegt der Bewerbung nur lose bei, da dieses auf jeden Fall beim Unternehmen bleibt.

Das Deckblatt als Titelseite der Bewerbung

Um seiner Bewerbungsmappe eine individuelle und interessante Note zu geben, kann der Azubi außerdem ein Deckblatt erstellen. Das Deckblatt ist die erste Seite der Bewerbungsmappe und wird vor dem Lebenslauf eingeordnet. Wie der Azubi sein Deckblatt gestaltet und welche Bestandteile er darauf unterbringt, kann er letztlich selbst entscheiden, denn für das Deckblatt gibt es keine so strengen Vorgaben wie für das Anschreiben oder den Lebenslauf. Typischerweise enthält das Deckblatt die folgenden Informationen:

  1. Eine Überschrift. Durch seine Überschrift sollte der Azubi verdeutlichen, worum es in seiner Bewerbung geht, so dass der Empfänger seine Bewerbung direkt zuordnen kann. Sinnvoll dabei ist, die Betreffzeile des Anschreibens zu verwenden und beispielsweise zu schreiben “Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als (Berufsbezeichnung wie in der Stellenanzeige)”.
  2. Das Bewerbungsfoto. Da auf dem Deckblatt mehr Platz ist als auf dem Lebenslauf, kann der Azubi hier auch ein etwas größeres Foto platzieren oder ein Foto wählen, dass ein anderes Format hat. Ist der Lebenslauf allerdings nur sehr kurz und würde das Blatt leer aussehen, wenn das Foto entfällt, sollte der Bewerber sein Foto lieber im Lebenslauf belassen.
  3. Die Kontaktdaten. Die Kontaktdaten werden auf dem Deckblatt platziert, damit der Personaler schneller darauf zurückgreifen kann. Zu den Kontaktdaten gehören der vollständige Name, die Anschrift sowie die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse.


Auf ein Inhaltsverzeichnis
auf dem Deckblatt für die Ausbildung kann der Bewerber verzichten, da sich in seiner Mappe normalerweise nur sehr wenige Zeugnisse befinden. Um seiner Bewerbung eine besondere Note zu geben, kann der Azubi jedoch beispielsweise ein Zitat auf seinem Deckblatt angeben, das zu der Branche passt oder sein Motto wiedergibt. Daneben kann er beispielsweise auch ein Bild des Unternehmens als Hintergrundbild auf dem Deckblatt platzieren und auf diese Weise sein Interesse an diesem Unternehmen betonen, aufzeigen, dass er sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat und den Eindruck verstärken, dass er seine Mappe eigenes für diesen Betrieb angefertigt hat. Insgesamt ist jedoch wichtig, dass das Deckblatt professionell und nicht zu überladen wirkt. Außerdem muss das Deckblatt zu den übrigen Unterlagen passen und sich harmonisch in die Bewerbungsmappe eingliedern.

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