Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

In vielen Fällen ist der Lebenslauf recht umfangreich und kompakt, so dass nur wenig Platz für ein Bewerbungsfoto bleibt. Damit das Bewerbungsfoto, das in Deutschland nach wie vor zum Bewerbungsstandard gehört, dann nicht zu eingeengt wirkt, ist es auf dem Lebenslauf meist nicht größer als ein Passbild. Auf dem Deckblatt hingegen ist deutlich mehr Platz für ein Bewerbungsfoto, weshalb sich viele Bewerber dazu entscheiden, ihr Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt zu platzieren. Dadurch können sie nicht nur ein Foto verwenden, das größer oder in einem anderen Format ist, sondern sparen gleichzeitig auch Platz im Lebenslauf ein und können diesen dadurch noch übersichtlicher gestalten.

Durch das Bewerbungsfoto kann sich der Personaler wortwörtlich ein erstes Bild von dem Bewerber machen. Allerdings ist das Bewerbungsfoto auch das erste, worauf der Blick des Personalers fällt. Prinzipiell sollte das Foto die Entscheidung zwar nicht beeinflussen, zumindest unbewusst wirkt sich ein Foto jedoch oft darauf aus, ob einem die dargestellte Person sympathisch oder unsympathisch erscheint. Damit ein möglicht positiver erster Eindruck entsteht, ist es daher sehr wichtig, dass der Bewerber einige grundlegende Dinge bei der Auswahl seines Fotos berücksichtigt.

  1. Der Bewerber sollte immer nur qualitativ hochwertige Fotos verwenden. Schnappschüsse aus dem letzten Urlaub sind ebenso unangemessen wie Automatenfotos. Durch sein Bewerbungsfoto möchte sich der Bewerber als ein seriöser, kompetenter und professioneller Mitarbeiter vorstellen und dementsprechend sollte auch sein Foto sein.
  2. Auf dem Foto sollte der Bewerber einen freundlichen Gesichtsausdruck haben und sympathisch wirken. Ein überschwängliches Lachen auf dem Foto erweckt den Anschein, dass der Bewerber die ganze Sache mit der Jobsuche und der Arbeit nicht allzu ernst nimmt. Ein grimmiger oder genervter Gesichtsausdruck wirft kein allzu günstiges Licht auf die Persönlichkeit.
  3. Die Kleidung und das Styling auf dem Bewerbungsfoto müssen der angestrebten Tätigkeit gerecht werden. Daher sollte der Bewerber sich möglichst so kleiden und stylen, wie er auch zum Vorstellungsgespräch erscheinen und wie er sich im Berufsalltag anziehen würde. Mit einem schlichten Hemd oder einer Bluse in dezenten Farben, wenig Schmuck, wohldosiertem Make-up und keiner allzu kreativen Frisur kann der Bewerber letztlich wenig falsch machen.
  4. Bei Bewerbungsfotos handelt es sich in aller Regel um Portraitaufnahmen. Das bedeutet, auf dem Foto sind das Gesicht, der Hals, die Schulterpartie und eventuell die Brustpartie des Bewerbers zu sehen. Ganzkörperaufnahmen sind als Bewerbungsfoto grundsätzlich nicht geeignet.
  5. Ob der Bewerber ein Farbfoto oder ein Schwarzweißbild wählt, bleibt seinem Geschmack überlassen. Schwarzweißbilder wirken oft etwas edler und sind seltener, so dass diese mehr auffallen. Auch das Format und die Größe kann der Bewerber letztlich selbst wählen. Die meisten Bewerber entscheiden sich für ein rechteckiges Foto im Hochformat, quadratische Fotos oder rechteckige Fotos im Querformat sind aber ebenso möglich. Auf dem Deckblatt sollte das Bewerbungsfoto mindestens Passbildgröße haben, da es ansonsten zu klein und zu verloren wirkt. Zu groß sollte das Foto jedoch auch nicht sein, da sonst schnell ein etwas überheblicher Eindruck entsteht.
  6. Mittlerweile sind sowohl echte Fotos als auch hochwertige Ausdrucke erlaubt. Ein ausgedrucktes Foto macht aber nur dann Sinn, wenn der Ausdruck wirklich hochwertig ist. Im Zweifel sollte sich der Bewerber jedoch für ein richtiges Foto entscheiden, da dies schlichtweg professioneller wirkt und zudem von den meisten Personalers bevorzugt wird.

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