Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

Auch wenn die klassische Bewerbungsmappe nach wie vor zu den am häufigsten gewählten und beliebtesten Varianten von Bewerbungen gehört, so werden auch Online-Bewerbungen immer wichtiger. Häufig weisen Arbeitgeber mittlerweile in ihren Stellenanzeigen darauf hin, dass die Bewerbung auch per E-Mail eingereicht werden kann. Eine solche digitale Bewerbungsmappe bietet einige Vorteile für beide Seiten, allerdings bergen Online-Bewerbungen durchaus auch Stolperfallen.

Die Vorteile von Bewerbungen per E-Mail

Zu den größten Vorteilen von Bewerbungen, die per E-Mail an das Unternehmen geschickt werden, gehört, dass beide Seiten deutlich Kosten sparen. So muss der Bewerber zunächst keine Kopien anfertigen, keine Bewerbungsmappen samt passenden Umschlägen kaufen und spart das Porto. Letzteres gilt natürlich auch für das Unternehmen. Ein weiterer Vorteil liegt in der Zeitersparnis. So erreicht eine E-Mail ihren Empfänger innerhalb von sehr kurzer Zeit, während der Postweg mehrere Tage lang dauern kann. Hinzu kommt, dass in Stellenanzeigen vielfach die E-Mail-Adresse des zuständigen Personalers angegeben ist. Dadurch oder durch einen entsprechenden Betreff kann die E-Mail und damit auch die Bewerbung unmittelbar zugeordnet werden. Im Unterschied dazu müssen Postsendungen erst gesichtet und sortiert werden, bevor sie auf dem Schreibtisch des zuständigen Personalers landen.

Die Stolperfallen bei Bewerbungen per E-Mail

Allerdings stehen diesen Vorteilen auch einige Nachteile gegenüber. Daher sollte der Bewerber bei einer Bewerbung per E-Mail die folgenden Stolperfallen beachten.

1.) Viele Bewerber neigen dazu, E-Mails scheinbar weniger ernst zu nehmen als gedruckte Unterlagen. Allerdings dürfen auch Online-Bewerbungen keine Rechtschreib-, Grammatik- oder Tippfehler enthalten. Zudem muss auch bei E-Mail-Bewerbungen der seriöse und geschäftliche Charakter beibehalten werden. Das bedeutet, Abkürzungen, Smilies, Icons und andere im privaten E-Mail-Verkehr beliebte technische Spielereien haben in einer Bewerbung nichts zu suchen.

2.) Die E-Mail-Adresse sollte unbedingt seriös klingen, im Idealfall besteht sie aus dem Namen des Bewerbers. Eine phantasievolle E-Mail-Adresse vermittelt nämlich nicht nur einen unprofessionellen Eindruck, sondern es besteht auch die Gefahr, dass die Bewerbung dadurch im Spam-Filter landet. Richtet der Bewerber eine E-Mail-Adresse ein, die er nur für Bewerbungen nutzt, sollte er jedoch nicht vergessen, regelmäßig den Posteingang zu überprüfen.

3.) Eine digitale Bewerbungsmappe ist in aller Regel weniger umfangreich als eine klassische Bewerbungsmappe. Üblicherweise besteht eine Online-Bewerbungsmappe nur aus dem Anschreiben, dem Lebenslauf und den wichtigsten Zeugnissen. Daher müssen die eigenen Formulierungen informativ, aussagekräftig, überzeugend und glaubwürdig sein, denn der Personaler hat keine Möglichkeit, die Angaben mithilfe von Zeugnissen zu überprüfen. Allerdings sollte der Bewerber immer bei der Wahrheit bleiben, denn spätestens wenn das Unternehmen darum bittet, eine vollständige Bewerbungsmappe nachzureichen oder zum Vorstellungsgespräch mitzubringen, kommen Schwindeleien ans Licht.

4.) Als Richtlinie gilt, dass die E-Mail-Bewerbung samt Anhang nicht größer sein sollte als 2 MB. Ansonsten beansprucht sie zu viel Speicherplatz und zudem dauert es zu lange, bis sie heruntergeladen ist. Wichtig ist außerdem, auf ein geeignetes Format zu achten. Schließlich bringt es nichts, wenn der Empfänger die Bewerbung nicht lesen kann, weil sie in einem ungewöhnlichen Format erstellt wurde, oder wenn die Unterlagen fehlerhaft oder nicht vollständig dargestellt werden. Bewährt hat sich daher, die Bewerbungsmappe als PDF zu erstellen. Eine Bewerbungsmappe im PDF-Format bietet den Vorteil, dass sie auf nahezu jedem Rechner gelesen werden kann, immer richtig und vollständig angezeigt wird und außerdem nur wenig Speicherplatz benötigt.

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