Update: So schreiben Sie Bewerbungen die Sie ins Vorstellungsgespräch bringen (Präsentation).

Das Deckblatt ist ein recht neues Element in der Bewerbungsmappe, das von wissenschaftlichen Arbeiten an Universitäten und hochwertigen Präsentationsmappen entnommen wurde. Im Zusammenhang mit der Bewerbung hat das Deckblatt die Funktion einer Titelseite, was bedeutet, das es die Bewerbungsmappe eröffnet und dem Leser einen schnellen Überblick über die Inhalte der Bewerbung vermittelt. Daneben ist das Deckblatt jedoch auch eine Art Visitenkarte des Bewerbers, denn durch das Deckblatt kann der Bewerber seiner Bewerbungsmappe eine persönliche und individuelle Note geben.

Nicht alle Personaler mögen das Deckblatt

Unter Fachleuten herrschen jedoch durchaus geteilte Meinungen zum Deckblatt. So halten einige Personaler das Deckblatt für einen sinnvollen Zusatz, der die Bewerbung optisch aufwertet und hilfreich ist, um die Bewerbung unmittelbar zuordnen zu können und sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Andere Personaler hingegen bewerten das Deckblatt als gänzlich unnötig und eine überflüssige Wiederholung von Informationen, die größtenteils bereits im Anschreiben stehen.

Vor der Verwendung sollte der Bewerber sein Deckblatt kritisch überprüfen

Daher ist es durchaus sinnvoll, wenn sich der Bewerber Gedanken darüber macht, ob ein Deckblatt einen tatsächlichen Nutzen für seine Bewerbung hat. Als hilfreich erweist es sich dabei, wenn der Bewerber folgende Fragen berücksichtigt:

1. Welche Art von Mappe wird verwendet?

Grundsätzlich ist ein Deckblatt sinnvoll, wenn der Bewerber eine einfache Mappe mit Klemmschiene verwendet, denn hier kann das Deckblatt tatsächlich als Deckblatt, also als Titelseite der Bewerbung einsortiert werden. Bei einer aufklappbaren Bewerbungsmappe hingegen ist ein Deckblatt nicht empfehlenswert. Bei einer solchen Mappe ist die Anordnung der Unterlagen bereits vorgegeben und meist befindet sich der Lebenslauf auf einer Seite und die Zeugnisse und Nachweise werden auf der anderen Seite eingeheftet. Für ein Deckblatt ist jedoch kein Platz vorgesehen, so dass es vor den Lebenslauf geklemmt werden müsste. Allerdings ist der Lebenslauf sehr viel wichtiger als das Deckblatt und sollte daher auch nicht verdeckt werden.

2. Enthält das Deckblatt nützliche Informationen?

Platziert der Bewerber sein Bewerbungsfoto, ein Zitat oder sein Kurzprofil auf dem Deckblatt, vermittelt er dem Empfänger einen ersten Eindruck von seiner Persönlichkeit. Enthält das Deckblatt einen aussagekräftigen Betreff, ein Inhaltsverzeichnis und die Kontaktdaten des Bewerbers, erleichtert es dem Empfänger die Zuordnung und die Übersicht. Beinhaltet das Deckblatt jedoch nur eine Überschrift und eventuell noch die Kontaktdaten, ist es überflüssig, denn dass es sich um eine Bewerbung handelt, weiß der Empfänger auch ohne Deckblatt, und den Betreff sowie die Kontaktdaten kann er aus dem Anschreiben entnehmen.

3. Wertet das Deckblatt die Bewerbung auf?

Sinnvoll ist ein Deckblatt dann, wenn es die Bewerbung optisch abrundet. Nutzt der Bewerber das Deckblatt, um auf diese Weise Platz in seinem Lebenslauf zu sparen und diesen dadurch noch übersichtlicher und lesefreundlicher gestalten zu können, macht das Deckblatt Sinn. Gleiches gilt, wenn der Bewerber Akzente setzen kann, beispielsweise indem er schon auf dem Deckblatt auf seine besonderen Kompetenzen hinweist. Ist die Bewerbung allerdings schon gut strukturiert und aussagekräftig, kann der Bewerber ruhigen Gewissens auf ein Deckblatt verzichten.

4. Passt das Deckblatt zu den übrigen Unterlagen?

Die gesamte Bewerbung sollte ein einheitliches Gesamtbild ergeben, das auf einem durchgehenden Konzept beruht. Daher ist wichtig, dass das Deckblatt zu den übrigen Bewerbungsunterlagen passt und sich harmonisch in die Bewerbungsmappe einfügt. Das bedeutet, der Bewerber sollte das Design, das er für seinen Lebenslauf und sein Anschreiben verwendet hat, auch für sein Deckblatt nutzen.

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